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DRUCK

Kategorie: Unterhaltung

Darum geht es:  Im Mittelpunkt von „DRUCK“ steht die 16-jährige Hanna. Bis vor Kurzem gehörte sie noch zu den beliebtesten Mädchen der Schule und stand im Mittelpunkt ihrer Clique. Doch seitdem sie ihrer besten Freundin Leonie den Freund ausgespannt hat, steht sie recht alleine da: Nur ihr Freund Jonas und dessen bester Freund Matteo halten noch zu ihr. Nach und nach lernt Hanna allerdings Mia, Kiki, Amira Thalia und Sam aus ihrem Jahrgang kennen. Obwohl die Mädchen grundverschieden sind und unterschiedliche Wertvorstellungen haben, freunden sie sich langsam an. Doch dann steht Hannas Beziehung zu Jonas plötzlich auf der Kippe: Sie erfährt, dass er immer noch heimlich Kontakt zu Leonie hat.

Über die Serie: „DRUCK“ ist die deutsche Adaption der norwegischen Erfolgsserie „SKAM“ von Autorin und Regisseurin Julie Andem. Die horizontal erzählte Serie, die sich an 14- bis 20-Jährige richtet, bedient alle wichtigen Themen dieser prägenden Lebensphase: die erste Liebe, Freundschaften mit allen Höhen und Tiefen, den Leistungsdruck in der Schule, Outings, die zunehmende Abgrenzung von der Familie oder auch Mobbing. Die Inhalte sollen authentisch und nah am Lebensgefühl der Zielgruppe sein. Um die Figuren möglichst realitätsnah darzustellen, wurden die persönlichen Fähigkeiten und Hobbys der weitestgehend unbekannten Jungschauspieler in den Plot integriert.

Casting-Prozess: Über 700 Jugendliche bewarben sich mit Vorstellungsvideos für eine Rolle in „DRUCK“. Während zweier Casting-Touren im November 2017 im Ruhrgebiet sowie im Raum Berlin, konnten bei Hausbesuchen Einblicke in die konkrete Lebenswelt der Jugendlichen gewonnen werden: In Interviews wurden zahlreiche Themen gestreift, die für junge Menschen relevant sind, darunter beispielsweise der Umgang mit Social Media und Fernsehen, der Stellenwert von Familie, Freunden sowie Schule oder Sex und Beziehungen. Diese Eindrücke waren nicht nur für das Casting, sondern auch für die Bucharbeit und damit die konkreten Inhalte der Serie von elementarer Bedeutung.

Am Ende dieser ersten Runde bewiesen 120 talentierte Jugendliche in offenen, nicht rollenspezifischen Castings vor Ort und online ihr Spielvermögen, anschließend in rollenspezifischen. In der darauffolgenden Phase wurden gemeinsam mit Regisseurin Pola Beck erste konkrete Rolleneinteilungen ausprobiert. 65 Nachwuchstalente agierten schließlich in einer Kombicasting-Phase im direkten Zusammenspiel miteinander. Im Dezember 2017 und Januar 2018 wurden hierfür vier Runden angesetzt, in denen Jungschauspieler mit wenig Erfahrung, Schauspielschüler und auch Laien vertreten waren. Unter ihnen wurde schließlich die endgültige Auswahl für den Cast getroffen.

Statement von Redakteurin Milena Seyberth (Das kleine Fernsehspiel): Eine Adaption des norwegischen Erfolg-Hits „SKAM“– eine riesige Herausforderung und spannende Aufgabe zugleich. Angeblich haben 90 Prozent der Jugendlichen in Norwegen „SKAM“ gesehen, den Machern ist eine außergewöhnliche Serie gelungen, die durch Authentizität und eine tolle Besetzung besticht. Die Messlatte hängt also hoch: Schaffen wir es auch in Deutschland, „DRUCK“ zu einem Erfolg unter Jugendlichen zu machen? Wir orientieren uns dabei am Konzept von „SKAM“, passen die Geschichten und Figuren aber so an, dass sie auf einen deutschen Schulhof passen.

Das Casting stand für uns im Zentrum des Entstehungsprozesses. Rund 700 Jugendliche hat die Produktionsfirma BantryBay gemeinsam mit Regisseurin Pola Beck gecastet, bis unsere finale Besetzung feststand. Denn uns war es wichtig, dass die Mehrheit der Schauspielerinnen und Schauspieler noch unbekannt und unentdeckt ist, um eine möglichst große Authentizität herzustellen. Auch die Drehorte sind authentisch: Das Hauptmotiv ist eine real existierende Schule: das Barnim-Gymnasium in Lichtenberg, unweit von Berlin.

Jede Woche werden mehrere Szenen aus dem Alltag der Hauptfiguren veröffentlicht. Ohne Vorwarnung und genau zum Zeitpunkt des Geschehens. Findet also etwa montagmorgens eine Unterhaltung auf dem Schulhof statt, dann wird zur gleichen Uhrzeit diese Szene im Web veröffentlicht. Parallel wird die Geschichte über fiktive Chat-Protokolle und die Instagram- und Snapchat-Accounts der fiktionalen Charaktere im Netz weitererzählt. Eine Zusammenfassung der Geschehnisse, gebündelt zu einer klassischen Serienepisode, wird immer freitags hochgeladen. Am 19. März 2018 wird der erste Clip auf der Serienwebsite Druck-Serie.de veröffentlicht.

Stab


  • Buch
    • Alexander Lindh
  • Regie
    • Pola Beck
  • Kamera
    • Johannes Louis
  • Editor
    • David Hartmann
  • Szenenbild
    • Nadine Schmidt
  • Kostüm
    • Sophie Klebba
  • Maske
    • Carina Hohenhoff
  • Komponist
    • Joe Masi
  • Casting
    • Angelika Buschina
    • Bettina Schlömer
  • Social Media Producer
    • Kathrin Weßling
    • Thore Würger
  • Producerin
    • Eva Kaesgen
  • Produktion
    • Bantry Bay Productions GmbH
  • Produzenten
    • Jan Kromschröder
    • Lasse Scharpen
  • Redaktion
    • Milena Seyberth (ZDF)
    • Max Fraenkel (funk)