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“Y-Kollektiv” und “Mädelsabende” über Revenge-Porn: Wer veröffentlicht ungefragt Nacktfotos und Sexvideos?

Stell Dir vor, Deine Fotos landen auf einer Pornoseite. Fotos, die Du bei Instagram hochgeladen hast, Selfies, Fotos im Bikini oder Nacktfotos von Dir. Daneben sieht man eine Kopie deines Personalausweises und Deine Adresse. Darunter stehen Vergewaltigungsfantasien, sexuell beleidigende und demütigende Kommentare. „Revenge-Porn” oder auch „Non-consensual Porn” heißt dieses Phänomen. Die Frauen, die ungefragt im Netz entblößt werden, wissen meist nichts davon. Y-Kollektiv-Reporterin Alina Schulz hat monatelang in der sogenannten „Exposer-Szene” auf Deutschlands meist besuchten Pornoseiten recherchiert und Täter aufgespürt. Die Reportage ist ab sofort auf YouTube verfügbar. 
 
Alina Schulz gerät im Laufe ihrer Recherche immer tiefer in den Sumpf der Exposer-Szene und findet Galerien, in denen sogar Fotos von Minderjährigen veröffentlicht werden. Sie trifft Frauen, die nicht wussten, welch intime Details über sie zu finden sind. Sie spricht mit Tätern und ergründet deren Motive. Diese sind vielfältig: Mal geht es um Rache, mal um Eifersucht und manchmal schier um Spaß an der Demütigung.

Auch das funk-Format Mädelsabende beschäftigt sich in dieser Woche auf dem Instagram-Kanal @maedelsabende mit dem Thema „Non-consensual Porn” und spricht mit einer jungen Frau, deren Fotos ungefragt im Netz verbreitet wurden und demütigend kommentiert wurden. Die Story läuft innerhalb der Mädelsabende-Themenwoche vom 21.  27.06.2020 zum Thema „Hass im Netz”. Dabei geht es unter anderem um persönliche Erfahrungen und den richtigen Umgang mit Cyberstalking, Hasskommentaren und Dick-Pics. Außerdem werden die Fragen beantwortet, ab wann Hasskommentare eigentlich strafbar sind und ob sich Gegenrede, also das Mitdiskutieren und -kommentieren unter Hasspostings wirklich lohnt.  

Das Y-Kollektiv wird von Radio Bremen für funk produziert Mädelsabende wird vom WDR für funk produziert.   

Mehr Informationen stehen auf den Formatseiten im Presseportal zu Verfügung. Bilder sind nach Akkreditierung im Downloadbereich zugänglich.  

 


Über funk 

funk ist das Content-Netzwerk von ARD und ZDF, das Online-Inhalte für 14- bis 29-Jährige bietet. Die über 70 funk-Formate aus den Bereichen Information, Orientierung und Unterhaltung sind auf Facebook, YouTube, Snapchat und Instagram sowie auf funk.net zu finden. Die Inhalte entstehen in Redaktionen von ARD und ZDF in ganz Deutschland und zusammen mit Creator*innen und Produzent*innen. funk arbeitet mit etablierten Köpfen der Webvideo-Szene zusammen, unterstützt und fördert aber auch Newcomer*innen. Die funk-Zentrale in Mainz trifft strategische Entscheidungen, entwickelt das Angebotsportfolio und optimiert zusammen mit den Partner*innen die Formate.

Weitere Informationen unter presse.funk.net.