Vorgestellt: funk-Highlights aus dem Dezember

Mainz, 19. Dezember 2018 – Das Jahr neigt sich dem Ende zu, Weihnachten steht vor der Tür. Was da nicht fehlen darf: gute Unterhaltung und Videos zum Lachen und Nachdenken. Passend dazu gibt es hier unsere funk-Highlights aus dem Dezember.

Das Serien-Geschenk für alle „DRUCK“-Fans: Pünktlich zur Weihnachtszeit geht „DRUCK“ in die zweite Staffel. An den Feiertagen werden Hanna, Mia, Kiki, Sam und Amira mit altbekannten Themen konfrontiert: Das Wichtelgeschenk gefällt nicht und das Familienessen eskaliert. Wie gut, dass es gute Freunde gibt. Gemeinsam startet die Mädels-Crew in das neue Jahr.

Spread Love: Zeit mit den Liebsten ist das Thema von „Die Frage“ im restlichen Dezember. Das Format fragt nach der Utopie der perfekten Beziehung. Gibt es sie? Oder ist das Konzept von Liebe in unseren Köpfen nicht viel zu überholt? Hierfür trifft Frank Menschen mit alternativen Beziehungskonzepten.

Dass Weihnachten nicht für jeden Liebe und Geselligkeit bedeutet, zeigt „Dinge erklärt – Kurzgesagt“ in ihrem Video am Mittwoch, 19. Dezember.  Darin dreht sich alles um das Thema „Einsamkeit“, das rund um die Festtage häufiger in Vergessenheit gerät.

Weihnachten hinter Gittern: Das „Y-Kollektiv“ blickt im Weihnachtsspecial am Sonntag, 23. Dezember, über den Tellerrand hinaus. In der True-Crime-Doku erzählt Reporterin Talea Lambusch die Geschichte von Patrick Naumann. Nach seiner gescheiterten Karriere als Schlagersänger wandert der Deutsche nach Pattaya aus. Kurze Zeit später versucht er 328 Gramm Kokain nach Indonesien zu schmuggeln. Seitdem sitzt er im sogenannten „Hotel K“ auf Bali, wo er voraussichtlich auch noch die nächsten zwölf Jahre bleiben wird.

Hallo 2019: Silvester ist der Tag, um es nochmal ordentlich krachen zu lassen. Was bei vielen Deutschen nicht fehlen darf: Feuerwerkskörper. Ob das wirklich sein muss, fragt Esra Karakaya im „Jäger & Sammler”-Video am Donnerstag, 27. Dezember.

Auch Mirko Drotschmann beschäftigt sich in „MrWissen2go” mit dem Jahresende. Neues Jahr, neue… ja was, eigentlich? Das Video am Mittwoch, 26. Dezember, gibt Einblicke, was sich 2019 alles ändern wird.

Mehr Informationen zu den Formaten und Highlights gibt es im funk Presseportal. Dort stehen nach Akkreditierung ebenso Pressebilder im Downloadbereich zu Verfügung.

 


Über funk 

funk ist das Content-Netzwerk von ARD und ZDF, das Online-Inhalte für 14- bis 29-Jährige bietet. Die über 60 funk-Formate aus den Bereichen Information, Orientierung und Unterhaltung sind auf Facebook, YouTube, Snapchat und Instagram sowie auf funk.net zu finden. Die Inhalte entstehen in Redaktionen von ARD und ZDF in ganz Deutschland und zusammen mit Creatorn und Produzenten. funk arbeitet mit etablierten Köpfen der Webvideo-Szene zusammen, unterstützt und fördert aber auch Newcomer. Die funk-Zentrale in Mainz trifft strategische Entscheidungen, entwickelt das Angebotsportfolio und optimiert zusammen mit den Partnern die Formate.

Weitere Informationen unter presse.funk.net. 

GERMANIA gewinnt YouTube GOLDENE KAMERA Digital Award

Mainz, 27. September 2018 – Das funk-Format „GERMANIA“ wurde auf der diesjährigen Preisverleihung des “YouTube GOLDENE KAMERA Digital Award” im Kraftwerk Berlin in der Rubrik „Special Award” ausgezeichnet. Das Format wird im Auftrag des ZDF für funk produziert. Außerdem nominiert waren die funk-Formate „MrWissen2go“,  „Game Two“, „Y-Kollektiv“ und „reporter.“

Über den Preisträger:

Germania“ zeichnet ein aktuelles Portrait von Deutschland – und das ausschließlich durch die Augen von Menschen mit Migrationshintergrund. Sie sprechen über ihr Identitätsgefühl, deutsche Eigenheiten und Marotten. Dabei verraten sie auch ganz persönliche Geschichten aus ihrer Kindheit, von Flucht und der Ankunft in Deutschland. Im Fokus steht nicht eine Flüchtlingsdebatte, sondern der Fakt, dass Deutschland längst ein Einwanderungsland mit einer multikulturellen Gesellschaft ist. Pünktlich zum Tag der Deutschen Einheit beschäftigt sich Germania ab dem 3. Oktober drei Wochen lang mit der deutsch-deutschen Identität. Weitere Reihen sollen folgen.

 


Über funk:
Informieren, Orientieren und Unterhalten – das alles will funk, das Content-Netzwerk von ARD und ZDF. Die Formate finden auf YouTube, Facebook, Snapchat, Instagram und weiteren sozialen Plattformen statt und richten sich an 14- bis 29-Jährige. Alle Inhalte und internationale Lizenzserien sind zudem auf funk.net verfügbar. funk ist am 1. Oktober 2016 gestartet, derzeit gibt es über 60 Formate.

Weitere Informationen unter presse.funk.net. 

Zwei Preise für „maiLab“ bei Grimme Online Award

Mainz, 22. Juni 2018 – Bei der Preisverleihung des diesjährigen „Grimme Online Award“ am 22. Juni 2018 in der Kölner Flora konnte sich das Wissensformat „maiLab“ gleich doppelt freuen. Host Mai Thi Nguyen-Kim und Redakteurin Melanie Gath (SWR) wurden nicht nur mit einem Preis in der Kategorie „Wissen und Bildung“ ausgezeichnet – auch das Publikum schloss sich dieser Wertung an und votete „maiLab“ auf Platz 1 des Publikumspreises. Das Format wird vom SWR für funk produziert.

In „maiLab“ ist Science-Nerd und Chemikerin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim auf der unaufhaltbaren Mission, ihre Liebe für Naturwissenschaften wie eine Seuche im Land zu verteilen. Widerstand ist zwecklos: Eigentlich wollte man nur ein Video über diese Tidepods anschauen – doch plötzlich erzählt einem diese Mai was von der chemischen Zusammensetzung von Waschmittel. Und das sogar amüsant!
Der Ton bleibe dabei ungemein leicht, so die Jury in der Begründung, „ohne dass man je das Gefühl hat, dass sie sich vor den schwierigen Aspekten ihrer Themen drücken. Das wirkt geradezu schwerelos, aber dahinter steckt hohe, preiswürdige Kunst.“

Mit dem Grimme Online Award zeichnet das Grimme-Institut seit 2001 qualitativ hochwertige Online-Angebote aus. Die 18. Verleihung wurde von Daniel Bröckerhoff moderiert und fand in der Kölner Flora statt. Der Preis wurde in den drei Kategorien „Wissen und Bildung“, „Kultur und Unterhaltung“ und „Spezial“ vergeben. Zu den weiteren Nominierten zählten in verschiedenen Rubriken unter anderem die funk-Formate „Bohemian Browser Ballett“, „Deutschland3000“, „Jäger & Sammler“ und das „Y-Kollektiv“.

 


Über funk:

funk ist das Content-Netzwerk von ARD und ZDF, das Online-Inhalte für 14- bis 29-Jährige bietet. Die über 60 funk-Formate aus den Bereichen Information, Orientierung und Unterhaltung sind auf Facebook, YouTube, Snapchat und Instagram sowie auf funk.net zu finden. Die Inhalte entstehen in Redaktionen von ARD und ZDF in ganz Deutschland und zusammen mit Creatorn und Produzenten. funk arbeitet mit etablierten Köpfen der Webvideo-Szene zusammen, unterstützt und fördert aber auch Newcomer. Die funk-Zentrale in Mainz trifft strategische Entscheidungen, entwickelt das Angebotsportfolio und optimiert zusammen mit den Partnern die Formate.

Weitere Informationen unter presse.funk.net. 

„Juliane Bartel Medienpreis“ für Y-Kollektiv und Jäger & Sammler

Mainz, 25. Oktober 2017 – Zwei Videos des Facebook-Formats Jäger & Sammler sowie ein Video des Reportage-Formats Y-Kollektiv wurden am Dienstagabend, 24. Oktober 2017, im NDR-Landesfunkhaus in Hannover mit dem „Juliane Bartel Medienpreis“ ausgezeichnet. In der Kategorie „Online-Video“ waren die Beiträge „Hauptsache Sexy“ und „Gender Pay Gap“ von Jäger & Sammler erfolgreich. In den beiden Clips beschäftigen sich die MacherInnen von Jäger & Sammler mit der ungleichen Behandlung von Männern und Frauen und der Verbreitung von Rollenklischees. Das investigative Format wird vom UFA LAB im Auftrag des ZDF für funk produziert.

In derselben Kategorie wurde außerdem die Dokumentation „Sugarbabes – Escort und Rinsing als Studentenjob“ von Gülseren Ölcüm ausgezeichnet. In dem Video, das im Format des Journalistennetzwerks „Y-Kollektiv“ lief und von Sendefähig GmbH und Radio Bremen für funk hergestellt wurde, geht es um bezahlte Beziehungen von jüngeren Frauen und älteren Männern.

Der „Juliane Bartel Medienpreis“ wird seit 2001 vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung an Autoren und Autorinnen verliehen, die sich in ihren Beiträgen der Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern widmen und dazu beitragen, diskriminierende Rollenklischees abzubauen.

 

 


Über funk 

funk ist das Content-Netzwerk von ARD und ZDF, das Online-Inhalte für 14- bis 29-Jährige bietet. Die über 60 funk-Formate aus den Bereichen Information, Orientierung und Unterhaltung sind auf Facebook, YouTube, Snapchat und Instagram sowie auf funk.net zu finden. Die Inhalte entstehen in Redaktionen von ARD und ZDF in ganz Deutschland und zusammen mit Creatorn und Produzenten. funk arbeitet mit etablierten Köpfen der Webvideo-Szene zusammen, unterstützt und fördert aber auch Newcomer. Die funk-Zentrale in Mainz trifft strategische Entscheidungen, entwickelt das Angebotsportfolio und optimiert zusammen mit den Partnern die Formate.

Weitere Informationen unter presse.funk.net. 

Ein Jahr funk von ARD und ZDF

Mainz, 28. September 2017 –  Im Oktober 2017 blickt das Content-Netzwerk funk auf sein erstes Jahr zurück. 20 Prozent der 14- bis 29-Jährigen kennen die Marke funk laut ARD/ZDF-Onlinestudie 2017. Das Portfolio des Netzwerks umfasst mittlerweile über 60 Formate. Die Talentförderung von Newcomern ist dabei ein genauso wichtiger Bestandteil wie auch die Entwicklung neuer Inhalte mit etablierten Gesichtern der Webvideobranche.

Alle funk-Kanäle zählen insgesamt 256 Millionen Views auf YouTube und 90 Millionen Aufrufe auf Facebook (Zeitraum: 1.10.2016 bis 31.08.2017). Videos wie „Neue Rechte Welle“ vom Investigativ-Format „Jäger & Sammler“ und das Satirevideo „Masters of Germany“ zur Bundestagswahl vom „Bohemian Browser Ballett“ verzeichnen mehrere Millionen Aufrufe. Die fiktionale Mystery-Serie „Wishlist“ konnte unter anderem beim Grimme Preis und dem Deutschen Fernsehpreis 2017 überzeugen, das Satireformat „Datteltäter“ erhielt den Grimme Online Award 2017 und die Teams vom „Kliemannsland“ sowie vom Reportage-Format „Y-Kollektiv“ wurden beim Webvideopreis 2017 ausgezeichnet.  

„Wir haben in den vergangenen Monaten zusammen mit den Kollegen von ARD und ZDF viele Formate angeschoben, viel positives Feedback von unseren Nutzern bekommen und sogar ein paar Preise gewonnen. Wir wollen aber noch mehr ausprobieren und natürlich weiterhin beobachten, was funktioniert und was nicht. Wir analysieren genau, wo wir schon gute Wege gefunden haben und woran wir noch intensiver arbeiten müssen. Aber wir sind noch lange nicht am Ziel angekommen und haben natürlich noch einige Formate in der Pipeline“, so das Programmgeschäftsführer-Duo Florian Hager und Sophie Burkhardt.

Demnächst startet funk die erste Minecraft-Serie in Deutschland unter dem Titel „Antarktika“ mit dem Let’s Player Herr Bergmann. Auch bei bereits etablierten funk-Formaten gibt es Zuwachs: So wird die neue Kochshow „Koch ma!“ im Kliemannsland entstehen und die zweite Staffel von „Wishlist“ produziert. Für 2018 laufen derzeit die Vorbereitungen für die Adaption der norwegischen Erfolgsserie „Skam“, um nur ein paar der kommenden Projekte zu nennen. Das Content-Netzwerk von ARD und ZDF ist am 1. Oktober 2016 mit rund 40 verschiedenen Formaten auf Facebook, YouTube, Instagram, Snapchat und funk.net gestartet.

 


Pressekit 1 Jahr funk
– Formatübersicht
– funk in Zahlen
– Bildmaterial 

Biografie Florian Hager, Geschäftsführer
Biografie Sophie Burkhardt, stellvertretende Geschäftsführerin

Über funk 

funk ist das Content-Netzwerk von ARD und ZDF, das Online-Inhalte für 14- bis 29-Jährige bietet. Die über 60 funk-Formate aus den Bereichen Information, Orientierung und Unterhaltung sind auf Facebook, YouTube, Snapchat und Instagram sowie auf funk.net zu finden. Die Inhalte entstehen in Redaktionen von ARD und ZDF in ganz Deutschland und zusammen mit Creatorn und Produzenten. funk arbeitet mit etablierten Köpfen der Webvideo-Szene zusammen, unterstützt und fördert aber auch Newcomer. Die funk-Zentrale in Mainz trifft strategische Entscheidungen, entwickelt das Angebotsportfolio und optimiert zusammen mit den Partnern die Formate.

Weitere Informationen unter presse.funk.net. 

 

funk Wahlgemeinschaft live am 24. September 2017

23. September 2017, Mainz/Berlin – Eine Live-Show am Wahlabend mit Diskussionen, Challenges und Parodien. funk Köpfe, weitere bekannte YouTuber sowie Jungpolitiker*innen beschäftigen sich in der funk Wahlgemeinschaft damit, was der Wahlausgang für Menschen unter 30 Jahren bedeutet. Larissa Rieß und Phil Laude führen durch die Live-Show. Unterstützt werden sie von Nemi El-Hassan und Dennis Leiffels von den funk Formaten Jäger und Sammler bzw. Y-Kollektiv.

Unter anderem mit dabei sind Davis Schulz, Eva Schulz, Fynn Kliemann, Mirellativegal, MrWissen2Go, MrTrashpack, Rayk Anders, die Twins von World Wide Wohnzimmer und Walulis. Ebenfalls zu Gast sind junge Politiker*innen der Spitzenparteien. Live im Studio sind außerdem 150 Zuschauer*innen zwischen 18 und 30 Jahren. Die Show startet am 24. September um 17:30 Uhr auf youtube.com/funkofficial sowie funk.net. Der Hashtag: #funkwg. Studio71 produziert die mehrstündige Live-Show im Auftrag von funk. 

Livestream & Trailer

Direkt zum Livestream

Trailer 1

Trailer 2

 

Gäste und Bewohner der funk Wahlgemeinschaft 2017 (Alphabetische Reihenfolge):

Annika Klose (SPD)

Bohemian Browser Ballett

Clarisse Höhle (FDP)

Datteltäter

Davis Schulz

Dennis Leiffels

Erna & Willi

EsKay

Eva Majewski (CDU)

Eva Schulz

FaxxenTV

Fynn Kliemann

Gute Arbeit Originals

hochkant

I’mJette

Julia Schramm (Die Linke)

June Tomiak (Bündnis 90/Die Grünen)

Mad Brick Motion

Mai, Dr.

Malwanne

Marie Meimberg

Markus Frohnmaier (AfD)

Marti Fischer

Mirella

MrTrashpack

MrWissen2Go

Nemi El-Hassan

Nihan

Larissa Rieß

Pesh von Digges Ding

Phil Laude

Rayk Anders

RobBubble

Was mit Fabian

Walulis

World Wide Wohnzimmer

und viele mehr.

 


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Ermittlungen bei Bundeswehr-Eliteeinheit: Schweinskopfwerfen und Hitlergrüße

Bremen / Mainz, 17. August 2017 – Die Bundeswehr hat Ermittlungen bei ihrer Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) wegen bizarren Spielen bei einer Feier und angeblicher rechtsradikaler Vorfälle aufgenommen. Bei der Abschiedsfeier für einen Kompaniechef des KSK am 27. April 2017 sollen nach Recherchen von Y-Kollektiv, dem jungen Reportageformat von funk,  Radio Bremen und dem NDR-Magazin „Panorama“ unter anderem ein Schweinskopfwerfen veranstaltet worden sein, außerdem sollen mehrere Soldaten den Hitlergruß gezeigt sowie Rechtsrock gehört haben. Die Bundeswehr hat aufgrund der Ermittlungen inzwischen die bizarren Vorfälle wie das Schweinskopfwerfen bestätigt, während sie die rechtsradikalen Vorfälle bisher nicht bestätigt, aber weiter ermittelt.

Ausgangspunkt der Recherchen waren die Angaben einer Augenzeugin. Sie schildert, dass sie von einem befreundeten Soldaten zu der Abschiedsfeier auf einer Schießanlage in der Nähe von Stuttgart als „Hauptpreis“ für den Kompaniechef eingeladen wurde. „Hauptpreis“ meint in diesem Fall Sex. Die Frau war damit einverstanden, sollte kein Geld dafür bekommen. Einige ihrer Angaben kann die Augenzeugin mit diversen WhatsApp-Nachrichten,  Flugtickets etc. belegen. Diese Nachrichten belegen etwa die Planung der Veranstaltung durch KSK-Soldaten. „Jetzt haben wir uns überlegt, was können wir für den Chef machen. Er muss einen Parcours ablaufen. Am Ende bist du dann sein Preis. Dann darf er dich mit ins Zelt nehmen und ordentlich an dir austoben. Glaub mir, das wird genau dein Ding“, teilte ihr ein KSK-Soldat mit.

Dieser Parcours sah laut der Bundeswehr, die auf Nachfrage von Y-Kollektiv, dem jungen Reportageformat von funk, Radio Bremen und von „Panorama“ anwesende Soldaten vernommen hat, wie folgt aus: „Dieser Parcours stand unter dem Motto ‚römisch-mittelalterliche Spiele‘. Einige Soldaten trugen deswegen Überhänge, die zu dieser Zeit passen sollten. Zu den Aufgaben zählten Bogenschießen, das Zerteilen von Melonen und Ananas mit einem Schwert, das Zerteilen eines Holzstammes mit einer Axt, das Werfen von Schweineköpfen und das Überwinden einer Hinderniswand.“

Der ehemalige Wehrbeauftragte des Bundestags, Reinhold Robbe (SPD), sieht bereits hierin eine zu ahndende Beschädigung des Ansehens der Bundeswehr : „Was diese Ekel-Rituale angeht, auch die haben in der Bundeswehr nichts zu suchen, und ganz egal, ob der Staatsanwalt hier einen Ansatz für eine strafrechtliche Verfolgung findet , es geht schlichtweg nicht, und deswegen muss hier auch hart durchgegriffen werden.“

Bisher nicht bestätigt sind weitere Aussagen der Augenzeugin. Am späteren Abend sei ein Song der Band „Sturmwehr“ gespielt worden. „Sturmwehr ist in der rechtsextremen Szene sehr gut vernetzt, das zeigt sich auch daran, dass sie unter anderem bei den Pressefesten der Deutschen Stimme, das heißt bei der NPD-Zeitung, aufgetreten sind“, sagt der Rechtsextremismus-Experte Matthias Quent vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena.

Die Schilderungen der Augenzeugin gehen aber noch weiter: „Zum Refrain wurde mehrfach der Hitlergruß gezeigt. Das lief ganz euphorisch ab. Der Text war ja bekannt, sie haben mitgegrölt. Der Ältere hat die anderen quasi noch vorbereitet, was jetzt gleich käme, nämlich der Refrain, und dass es jetzt doch soweit wäre, die rechte Hand zu heben. Und genau das haben die vier dann auch gemacht.“ Dieser Hitlergruß soll von vier Soldaten gezeigt worden sein, darunter der Kompaniechef.

Die Bundeswehr schreibt zu den Rechtsradikalismus-Vorwürfen: „Nach dem bisherigen Ermittlungsstand haben sich ihre Vorwürfe auf verfassungsfeindliche Äußerungen in Wort, Bild oder Tat nicht bestätigt. Aufgrund der laufenden Ermittlungen bitte ich um Verständnis, dass wir zum detaillierten Ermittlungsstand derzeit keine weiteren Angaben machen können.“

Die Augenzeugin hatte sich bereits während der Abschiedsfeier über die rechten Vorfälle empört und anwesende Soldaten angesprochen. Diese hätten versucht, das Problem klein zu reden, erzählt sie. „Mir schien es so, als ob die Loyalität groß gewesen ist. Und dass die anderen daraus keine große Sache machen wollten. Dass sie versucht haben, es unter den Teppich zu kehren.“ Ein befreundeter KSK-Soldat, der auch vor Ort war, schrieb auf ihre Nachfrage nach der Abschiedsfeier und den Hitlergrüßen: „Ich gehe nicht konform mit Hitlergrüßen (…). Ich wusste nicht, wie der Hase läuft.“

 

Das Video auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=G_oSUzT5iw8

„Panorama“: Donnerstag, 17. August, 21.45 Uhr, Das Erste

Mehr Informationen zur Sendung unter www.Panorama.de

 


Presseteam von funk
E-Mail: presse@funk.net
Telefon: 0170 917 799 0

funk erfolgreich beim Webvideopreis 2017: „Wishlist“, „Y-Kollektiv“ und „Kliemannsland“ gewinnen

Düsseldorf, 1. Juni 2017 – Drei funk Formate konnten beim diesjährigen Webvideopreis sowohl die Nutzer und Nutzerinnen als auch die Jury der European Web Video Academy (EWVA) überzeugen. Bei der Verleihung im Düsseldorfer ISS Dome nahmen die Teams von „Wishlist“, „Y-Kollektiv“ und „Kliemannsland“ ihre Preise in den Kategorien „Best Video of the Year“, „Newcomer“ und „Lifestyle“ entgegen. Mit dem Webvideopreis werden innovative und herausragende Werke im Netz gewürdigt.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnungen und damit verbundene Anerkennung der Webvideoszene. Ein halbes Jahr nach dem Start von funk neun Nominierungen und drei Preise zu erhalten, ist für uns ein Hinweis, dass wir an vielen Stellen auf dem richtigen Weg sind,“ so Florian Hager, Programmgeschäftsführer von funk. Das Content-Netzwerk funk startete im Oktober 2016 und ist ein Gemeinschaftsangebot von ARD und ZDF, das ausschließlich online stattfindet. Mehr als 60 Formate sind auf YouTube, Facebook und Snapchat unter der Marke funk unterwegs. Darunter die Preisträger des Webvideopreises 2017.
Übersicht der Preisträger:

Wishlist ausgezeichnet als Best Video of the Year
Bei der Mystery-Serie „Wishlist“ (Radio Bremen, MDR SPUTNIK, funk) dreht sich alles um die Frage: Wie weit würdest du gehen, damit deine größten Wünsche in Erfüllung gehen? Im Zentrum der Handlung steht die App „Wish“. Sie kann alle Wünsche erfüllen. Doch im Gegenzug fordert sie immer, eine Aufgabe zu erfüllen. Die 17-jährige Mira (Vita Tepel) und ihre Freunde entdecken die App und sind begeistert von ihren Möglichkeiten. Doch bald müssen sie feststellen, dass ihr Handeln Konsequenzen nach sich zieht, die sie nie erwartet hätte. Die Webserie erhielt bereits den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreis und den Grimme Preis 2017 in der Kategorie „Kinder & Jugend“.
Produziert von Outside the Club, Idee von Marc Schießer, Marcel Becker-Neu und Christina Ann Zalamea.

Y-Kollektiv  ausgezeichnet in der Kategorie Newcomer (Jury-Preis):
Die Reporter vom „Y-Kollektiv“ (Radio Bremen für funk) zeigen die Welt, wie sie sie erleben – überall und zu jeder Uhrzeit. Bestehend aus zehn Journalistinnen und Journalisten wirft das „Y-Kollektiv“ in Web-Reportagen ihren eigenen Blick auf die großen Themen der Zeit. Zum „Y-Kollektiv“ gehören Imke Hansen, Steffen Hudemann, Hubertus Koch, Dennis Leiffels, Can Tobias Mansuroglu, Manuel Möglich, Julia Rehkopf, Noah Sari, Alexander Tieg, Christian Tipke, Gülseren Ölcüm und die Weinert Brothers.
Produziert von Sendefähig GmbH.

Kliemannsland ausgezeichnet in der Kategorie Lifestyle
Das „Kliemannsland“ (NDR für funk) ist eine Show. Aber es ist auch ein Land mit eigener Verfassung. Es ist ein Ort. Und gleichzeitig ein YouTube-Kanal. Der als Heimwerkerking bekannte Fynn Kliemann baut und gestaltet im Norden Deutschlands gemeinsam mit Freunden ein wunderbar verrücktes Land ohne Regeln. Auf einem zwei Hektar großen Hof mit zahlreichen Gebäuden entstehen ein Café, Arbeitsräume, Studios… kurzum, eine gigantische Spielwiese für Anpackende, Kreative und Freigeister. Produziert von cineteam hannover.

 

Die Verleihung des Webvideopreises fand zum siebten Mal statt. Barbara Schöneberger moderierte die Show. Abgestimmt wurde über Facebook, Twitter, Instagram und YouTube. Hier konnte jeweils eine Stimme pro Nominiertem oder Nominierter abgegeben werden. Daraus wurde das Community-Voting bestimmt, das zu 50 Prozent zählte. Die anderen 50 Prozent wurden aus dem Academy-Voting gestellt. Einzige Ausnahme: In der Kategorie „Newcomer“ gab es kein Publikumsvoting. Das „Y-Kollektiv“ wurde direkt von der Academy als Gewinner gewählt.
Über funk:
Informieren, Orientieren und Unterhalten – das alles will funk, das Content-Netzwerk von ARD und ZDF. Die Formate finden auf YouTube, Facebook, Snapchat, Instagram und weiteren sozialen Plattformen statt und richten sich an 14- bis 29-Jährige. Alle Inhalte und internationale Lizenzserien sind zudem auf funk.net verfügbar. funk ist am 1. Oktober 2016 gestartet, derzeit gibt es über 60 Formate.

Pressematerial:
Unter folgendem Link stehen der Presse, sobald vorhanden, Bildmaterial und ein EPK des Webvideopreises zur Verfügung: https://ftp.webvideopreis.de/2017/
Informationen zu den funk Formaten: presse.portal.net/formate

Y-Kollektiv

Kategorie: Information / Reportage / Meinung

Darum geht es: Die Reporter:innen vom Y-Kollektiv zeigen die Welt, wie sie sie erleben – überall und zu jeder Uhrzeit. Einmal wöchentlich werfen Journalis:*innen in Web-Dokus und Reportagen auf YouTube und Facebook ihren ganz eigenen Blick auf die Welt. Echt, nah, menschlich und subjektiv. Das Y-Kollektiv begleitet einen radikalen Tierschützer bei seiner Arbeit gegen Massentierhaltung in den Schweinestall, erfährt wie die erste Rikscha-Fahrerin Pakistans jeden Tag Breitseite von ihren männlichen Kollegen bekommt und erlebt die dramatische Rettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer.

Das Y-Kollektiv gibt es auch als Podcast. Mehr Infos gibt es auf der Formatseite.

Danke für 1 Million Abonnent:innen | Y-Kollektiv

Und das sagt das Kollektiv dazu: Wir mögen subjektive, menschliche Geschichten über die großen Themen unserer Zeit. Hier bekommt ihr also nicht das, was ihr sowieso schon den ganzen Tag in eurem Stream seht. Wir schauen uns um, links und rechts, und marschieren nicht quer durch den Mainstream. Unsere Dokus und Reportagen provozieren und spalten, sie erregen und bestürzen; sie sind nicht immer objektiv, aber immer ehrlich. Wir erzählen die Geschichten so, wie wir sie erleben. Und nicht anders!

Auszeichnungen:

Stab

  • Macher:innen
    • Christian Tipke
    • Dennis Leiffels
    • Manuel Möglich
    • Julia Rehkopf
    • Lea Semen
    • Gülseren Ölcüm
    • Alina Schulz
  • Redaktion
    • Marcello Bonventre (Radio Bremen)
    • Jochen Grabler (Radio Bremen)
    • Gabriel Cacic (funk)
  • Produktion
    • Sendefähig GmbH im Auftrag von Radio Bremen für funk