musstewissen

Kategorie: Orientierung / Erklärvideos

Darum geht es: Es geht um alles, was Schüler wissen müssen – für die Klausur, das Referat oder die Hausarbeit, präsentiert von YouTubern, die für ihr jeweiliges Fach brennen. Denn Physik oder Chemie können auch Spaß machen und faszinieren!  In den Fächern Deutsch, Mathematik, Geschichte, Physik und Chemie wurde jeweils ein Video pro Woche veröffentlicht. Die Inhalte der Videos sind auf die Lehrpläne der verschiedenen Bundesländer und Schulformen abgestimmt.  musstewissen“ war von März 2017 bis Januar 2019 ein Angebot von funk.

Und das sagen die Experten dazu:  Mein 14-jähriges Ich hätte sofort bei allen musstewissen“-Kanälen auf „Abonnieren“ geklickt. Ich fand es oft ziemlich langweilig, seitenweise in Büchern zu lesen und mir alles merken zu müssen.“ – Mirko Drotschmann, Geschichte 

Ich bin ein visueller Lerner, also hätte ich musstewissen“ mit 14 bestimmt gut gefunden.“ – Simon Weßel-Therhorn, Physik 

Hier geht es zu den YouTube-Kanälen:

Mathe: http://bit.ly/Mathe_Abo
Deutsch: http://bit.ly/Deutsch_Abo
Chemie: http://bit.ly/Chemie_Abo
Geschichte: http://bit.ly/Geschichte_Abo
Physik: http://bit.ly/Physik_Abo

Über die Macher: Alle Bereiche werden von Experten präsentiert, die das jeweilige Fach nicht nur studiert haben, sondern die auch richtig gut darin sind,  die Inhalte zu erklären.  Im Einzelnen sind das:

für Chemie              Mai-Thi Nguyen-Kim 
für Deutsch             Lisa Ruhfus 
für Geschichte      Mirko Drotschmann 
für Mathematik     Nicole Valenzuela 
für Physik                 Simon Weßel-Therhorn & Eduard Flemmer

Mehr über die Macher:

Lisa Ruhfus (Deutsch)

  • Biografie: Lisa Ruhfus, geboren in Dortmund, ist Moderatorin, freie Journalistin und Autorin.  Zurzeit arbeitet sie in TV und Web TV- Projekten für den WDR, Funk, sowie ihren eigenen Wissenskanal „YouTube.com/klugscheisserwissen“ mit dem sie 43.000 Abonnenten erreicht. Nach dem Abitur studierte sie zunächst „Europastudien: Sprache, Literatur, Kultur“ in Eichstätt und Salamanca (Bachelor). Im Anschluss Musik mit dem Hauptfach Operngesang an der Musikhochschule in Düsseldorf (Diplom). 2013 absolvierte sie die Frank Elstner Moderatoren-Masterclass der Axel Springer-Akademie und war im Anschluss zwei Jahre bei der Axel-Springer AG (zuio.tv) im Bereich Formatentwicklung tätig.
  • Fragen:
    1. Warst Du früher in der Schule ein Überflieger oder die Schlussleuchte?
    „Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.“ (Goethe)
    2. Hattest Du neben Deutsch noch ein weiteres Lieblingsfach?
    Französisch, Spanisch, Biologie und Musik
    3.  Gab es ein Schulfach, das Du überhaupt nicht mochtest?
    Ganz klar, Mathe und Chemie (Sorry Nicole und Mai)
    4. Mochtest Du Dein Fach schon in der Schule oder kam die Begeisterung dafür erst später?
    Literatur, Gedichte und Sprache haben mich immer schon fasziniert – durch die Grammatik muss man eben durch.
    5. Was hätte Dein 14-jähriges Ich zu „musstewissen“ gesagt?
    Endlich ein lebendiges Arbeitsblatt
    6. Was hättest Du gerne schon mit 14 Jahren über die Schule gewusst? Welchen Tipp hättest Du Dir selbst für die Schulzeit gerne gegeben?
    Man wächst mit seinen Aufgaben! Weitermachen!
    7. Was gefällt Dir an deinem Fach am meisten?
    „Mit gutem Deutsch und schlechtem Französisch kommt man überall durch.“ (Fontane)

 

Mai-Thi Nguyen-Kim (Chemie)

  • Biografie: Mai-Thi Nguyen-Kim wurde 1987 in Heppenheim geboren Nach ihrem Abitur studierte sie Chemie an der Universität Mainz und am Massachusetts Institute of Technology. Ab 2012 schrieb sie ihre Doktorarbeit an der RWTH Aachen, der Harvard University und dem Frauenhofer Institut für Angewandte Polymerforschung. Wissenschaftliche Themen einem  jungen Publikum zu vermitteln, liegt ihr sehr am Herzen. Mit hintersinnigem Witz, einer Spur Sarkasmus und einer guten Portion Charme kennt man sie sonst auch von The Secret Life Of Scientists, schönschlau und Terra X Lesch & Co oder auch von der Bühne von Science Slams.
  • Fragen:
    1. Warst Du früher in der Schule ein Überflieger oder die Schlussleuchte?
    Da mir vieles in der Schule leichter gefallen ist als anderen, hab ich während der Schulzeit und auch während des Studiums schon immer gern Nachhilfe gegeben. Ich hab auch immer total gerne mit meinen Freunden zusammen gelernt und Sachen erklärt, das hat mir echt Spaß gemacht. So ist Lernen dann auch nicht so ätzend, wenn man es zusammen macht. Und auch wenn ich meistens eher am Erklären war, hat mir das auch immer viel gebracht – nur wenn man alles erklären kann, hat man es verstanden.
    2. Hattest du – neben (z.B. Chemie) – noch ein weiteres Lieblingsfach? Gab es ein Schulfach, das Du überhaupt nicht mochtest?
    Ehrlich gesagt hat mir Schule immer voll Spaß gemacht, eigentlich alle Fächer außer Geschichte, Politik und Geografie. Das fand ich damals mega langweilig.
    3. Mochtest Du Dein Fach schon in der Schule oder kam die Begeisterung dafür erst später?
    Chemie war nicht gerade mein Lieblingsfach in der Schule, weil ich nie besonders motivierte Lehrer hatte. So ging es meinen Mitschülern auch, weswegen auch kein Chemie-Leistungskurs zu Stande kam, weil niemand Chemie wählen wollte. Aber Chemie an sich fand ich immer ziemlich gut, weil mein Papa Chemiker ist, der mir ständig coole Sachen erklären und erzählen konnte. Chemie gehörte für mich immer zum Alltag: Kochen, Backen, Shampoo, Cremes, Handydisplays – alles Chemie.
    4. Was hätte Dein 14-jähriges Ich zu „musstewissen“ gesagt?
    Ich hätte mich gefreut, wenn es das damals gegeben hätte. Vor allem „musstewissen“ Geschichte hätte ich mir dann reingezogen, denn im Unterricht konnte ich mir damals nicht so viel behalten.
    5. Was hättest Du gerne schon mit 14 Jahren über die Schule gewusst? Oder welchen Tipp hättest Du Dir selbst für die Schulzeit gerne gegeben?
    Ich hätte eigentlich nicht unbedingt mehr wissen müssen, als ich damals wusste. Meine Schulzeit war im Großen und Ganzen eine mega coole Zeit für mich.
    6. Was gefällt Dir an Deinem Fach am meisten?
    Ich liebe alle Naturwissenschaften aber an Chemie finde ich am coolsten, dass man neue abgefahrene Dinge und Materialien selbst herstellen kann. Ich koche und backe zum Beispiel auch sehr gerne und Chemie ist ganz ähnlich. Von Kosmetik über Medikamente bis hin zu High-Tech-Materialien für Autos oder OLED-Fernseher, das alles kann man als Chemiker lernen herzustellen – und zu verbessern! Kann gar nicht verstehen, wie man das nicht interessant finden kann. Und ich finde es mega faszinierend zu verstehen wie winzig Atome, die wir mit dem bloßen Auge nicht sehen können, unsere Welt aufbauen und bestimmen. Wie gesagt – wie kann man das nicht toll finden??

 

Mirko Drotschmann (Geschichte)

  • Biografie: Mirko Drotschmann (Jahrgang 1986) arbeitet als freier Journalist, Autor und Produzent. Er absolvierte ein Studium der Geschichte und Kulturwissenschaft in Karlsruhe und ein journalistisches Volontariat beim Südwestrundfunk in Baden-Baden, Stuttgart und Mainz. Aktiv ist er unter anderem als Reporter für die ZDF-Kindernachrichten logo!und als Moderator des Geschichtsmagazins „MDR Zeitreise“ im MDR Fernsehen. Daneben produziert er mit seiner Firma objektiv media Webvideos für Schulbuchverlage, Sender und Unternehmen und ist als MrWissen2go mit einem Kanal bei Youtube vertreten. Im September 2016 erschien Drotschmanns erstes Buch „Verrückte Geschichte – Absurdes, Lustiges und Unglaubliches aus der Vergangenheit“ im mvg Verlag.
  • Fragen:
    1. Warst Du früher in der Schule ein Überflieger oder die Schlussleuchte?
    In der Mittelstufe war ich ziemlich schlecht und hätte einmal fast wegen mieser Noten in Mathe und Französisch eine Ehrenrunde drehen müssen. Als es auf das Abi zuging, habe ich mich aber wieder gefangen und hatte am Ende sogar eine 1 vor dem Komma stehen. Wie ich das gemacht habe, weiß ich heute leider auch nicht mehr. Insgesamt war ich weder Überflieger, noch Schlussleuchte, sondern irgendwo zwischendrin.
    2. Hattest du neben Geschichte – noch ein weiteres Lieblingsfach? Gab es ein Schulfach, das Du überhaupt nicht mochtest?
    Geschichte war definitiv mein Lieblingsfach – auch, weil ich richtig gute Lehrer hatte. Meine Geschichtslehrerin in der Oberstufe hat Konrad Adenauer noch live gesehen und davon erzählt, das war sehr spannend. Ansonsten mochte ich Gemeinschaftskunde (Politik) und Deutsch ganz gerne. Das Problem in Deutsch war nur, dass die Lehrer meine Schrift nie lesen konnten und mir bei Aufsätzen meistens wegen Unleserlichkeit was abgezogen haben.
    3. Mochtest Du Dein Fach schon in der Schule oder kam die Begeisterung dafür erst später?
    Ich fand Geschichte schon ziemlich früh spannend. Mein Opa hat mir oft von früher erzählt – schlimme Dinge aus dem Krieg, aber auch Interessantes aus der Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs – und so hab ich angefangen, mich für geschichtliche Themen zu interessieren. Meine Begeisterung hat sich dann so weit fortgesetzt, dass ich bei der Wahl des Studiums gar nicht lange überlegen musste.
    4. Was hätte Dein 14-jähriges Ich zu „musstewissen“ gesagt?
    Es hätte sofort bei allen Kanälen auf „Abonnieren“ geklickt. Ich fand es oft ziemlich langweilig, seitenweise in Büchern zu lesen und mir alles merken zu müssen. Viel lieber habe ich mir Podcasts oder Hörbücher zu bestimmten Themen angehört, zum Beispiel in Deutsch. Leider war das Angebot während meiner Schulzeit noch auf Steinzeit-Niveau, aber heute ist das ganz anders.
    5. Was hättest Du gerne schon mit 14 Jahren über die Schule gewusst? Oder welchen Tipp hättest Du Dir selbst für die Schulzeit gerne gegeben?
    Ich hätte damals gerne gewusst, wo man wirklich nachschauen muss, wenn man etwas wissen möchte. Oft hab ich Stunden damit verbracht, irgendeine Information für eine Hausaufgabe zu suchen, weil ich einfach nicht wusste, wo man anfangen soll. Internet gab es auch damals natürlich schon, aber ich hatte keine Ahnung davon, wie das mit der Recherche im Netz funktioniert.
    6. Was gefällt Dir an Deinem Fach am meisten?
    Dass es so vielseitig ist und der Stoff niemals ausgeht. Selbst der Moment, in dem ich diesen Satz schreibe, ist genau jetzt schon Geschichte, wenn man so will. Vor allem finde ich super, dass man dadurch, dass man weiß, wie sich etwas entwickelt hat, bestimmte Dinge heute viel besser verstehen kann. Zum Beispiel den Nahostkonflikt – oder ganz einfach nur den Tiefkühlschrank, der sich über die Jahrhunderte von einer sehr interessanten Urform zu dem Gerät entwickelt hat, in dem wir heute unsere Tiefkühlpizzen lagern.

 

Eduard Flemmer (Physik):

  • Biografie: Geboren 1982 in Gießen. Studierte Audiovisuelle Medien an der HdM in Stuttgart mit einer Spezialisierung auf Film, Sound und Filmmusik (2002-2007), danach Studium der Physik an der Universität zu Köln (2009-2014). Er hatte schon immer ein Faible für Musik (spielt Klavier seit er 6 Jahre alt ist und hat auch eine Gesangsausbildung), schreibt eigene Songs, komponiert Musik für Theater und tritt immer noch auf (als Solist und mit seinem Trio).
    Simon und er haben sich beim Basketball kennengelernt und haben jahrelang zusammen gespielt bevor sie wussten, dass beide Physik studieren. Seit 2012 haben ihren YouTube-Channel „LekkerWissen“, in dem sie lustige und verständliche Clips über Physik raushauen.
  • Fragen:
    1.Warst Du früher in der Schule ein Überflieger oder die Schlussleuchte?
    Überflieger.
    2. Hattest du – neben Physik – noch ein weiteres Lieblingsfach? Gab es ein Schulfach, das Du überhaupt nicht mochtest?
    In jedem Fall Musik! In der Schule kommen kreative Fächer einfach viel zu kurz. Auch die anderen Fächer wie Kunst und Literatur fand ich super, weil man da einfach mal frei etwas machen / herstellen konnte und seinen Ideen und Gedanken völlig freien Lauf lassen konnte und auch andere Dabei beobachten konnte, wie sie das tun.
    3. Mochtest Du Dein Fach schon in der Schule oder kam die Begeisterung dafür erst später?
    Ich fand Physik in der Schule schon echt super, weil ich -glücklicherweise – super engagierte Physik-Lehrer hatte. Daher war mein zweiter LK in der Oberstufe – nach Englisch – Physik.
    4. Was hätte Dein 14-jähriges Ich zu „musstewissen“ gesagt?
    Da ich immer gerne gelesen habe, hätte mein 14-jähriges Ich vermutlich gesagt: Ich schlag lieber das Physikbuch auf und les es nach!
    5.Was hättest Du gerne schon mit 14 Jahren über die Schule gewusst? Oder welchen Tipp hättest Du Dir selbst für die Schulzeit gerne gegeben?
    Ich glaube, viele Kids, besonders, die, die in die Nerd-Schublade fallen, fühlen sich ausgegrenzt. Das ging mir streckenweise auch so. Ich hätte mir gewünscht, weniger Schiss davor zu haben, auf meine Mitschüler zuzugehen und mit Gleichgesinnten mehr Zeit zu verbringen. Ich hab da mehr so in meiner eigenen „Blase“ gelebt, viel Klavier geübt und gelesen. Irgendwann mit 16 Jahren habe ich angefangen, Basketball zu spielen, dann wurde das auch besser. Als Tipp hätte ich mir wohl mitgegeben: „Die vermeintlich „coolen“ Jungs, zu denen du aufschaust, weil sie Kacke bauen und daher viel Aufmerksamkeit bekommen, sind überhaupt nicht cool, also mach einfach DEIN Ding. Geh mehr raus und mach mehr mit Jungs und Mädels, die dich so nehmen wie du bist und für die du dich nicht verstellen brauchst und irgendjemand „coolen“ spielen musst.
    6. Was gefällt Dir an Deinem Fach am meisten?
    Physik nimmt die Welt um einen herum auseinander. Das kommt in der Schule oft leider zu kurz. Physik ist, immer wieder zu fragen, „Warum ist das so?“, wie ein nerviges, wissensdurstiges kleines Kind. Man darf seine geheime kindliche Neugier voll ausleben und auch den Spaß beim Spielen und Basteln, wenn man sich Experimente ausdenkt und die macht. Natürlich ist das auch einfach der Hammer, mit der Zeit zu verstehen, wie Sachen um einen herum funktionieren, zum Beispiel verschiedene Farben oder auch Musik – also Schall. Alles, was wir heute an Technologie haben, vom MP3-Player übers Smartphone bis hin zur EC-Karte oder WLAN, sind Dinge, die wir durchleuchtet haben und denen wir auf den Grund gegangen sind – und genau das ist Physik!

 

Simon Weßel-Therhorn (Physik):

  • Biografie: Geboren 1985 in Köln. Bestand sein Abi mit 3,0 in Köln am musikalischen Humboldt Gymnasium und stürzte sich dann nach einem Jahr Zivildienst in ein Physik und Sport Studium (beendet 2015). Gegen Ende des Studium wurde der Youtube-Channel „LekkerWissen“ gegründet, um vor dem eigentlichen Studium zu prokrastinieren. Das Interesse für Videos und Lehren/Lernen hat er auch in seiner Examensarbeit (1,0) mit einem Experiment in einer Gesamtschule untersucht. Neben dem Studieren und Physik betreiben sind seine Interessen: Sport, Lernen, Lachen.
  • Fragen:
    1. Warst Du früher in der Schule ein Überflieger oder die Schlussleuchte?
    Ich war wenn überhaupt Durchschnitt. Physik, Mathe, Sport alles mega gut. Dafür hat mich der Rest nicht wirklich interessiert.
    2. Hattest du – neben Physik – noch ein weiteres Lieblingsfach? Gab es ein Schulfach, das Du überhaupt nicht mochtest?
    Neben Physik war Sport mein Lieblingsfach. Ich mag es einfach gerne mich zu bewegen und auch zu gewinnen.
    3. Mochtest Du Dein Fach schon in der Schule oder kam die Begeisterung dafür erst später?
    Physik mochte ich schon in der Schule, auch wenn der Unterricht nicht besonders gut war. Mein Elternhaus, gerade mein Vater, hat mir ein tiefes Interesse für alle Fragen mit auf dem Weg gegeben. (Bsp: welcher Weg ist kürzer zur Schule – da wird dann ausgemessen). Das Schulfach Physik bleibt aber leider nur sehr an der Oberfläche und vermittelt bisher nicht das große ganze Bild. Im Physikstudium mischte sich dann deutlich mehr Mathematik dazu, dafür hat man aber auch extrem viele Sachen gelernt von denen man noch nicht gehört hatte. Und man fühlt sich schlau.
    4. Was hätte Dein 14-jähriges Ich zu „musstewissen“ gesagt?
    Ich bin ein visueller Lerner, also hätte ich das mit 14 bestimmt gut gefunden. Aber weil ich eh nie was für die Schule gelernt habe, weiß ich nicht ob ich es benutzt hätte.
    5. Was hättest Du gerne schon mit 14 Jahren über die Schule gewusst? Oder welchen Tipp hättest Du Dir selbst für die Schulzeit gerne gegeben?
    Die Lehrer wollen dir nichts Böses und sind auch nur Menschen. Ich wäre gerne nicht so introvertiert während der Schulzeit gewesen. Und ich möchte meinem 14 jährigen Ich gerne mal vor Augen führen, dass man durch die Schule wirklich Skills lernt. Erst kann man überhaupt nichts, und nach einem halben Jahr üben, versteht man Brüche und kann Dreisatz. In Sport ist mir dieser „Fortschritt“ viel leichter aufgefallen. UND: ganz wichtig, Denken ist nicht anstrengend und lästig, sondern es macht Spaß.
    6. Was gefällt Dir an Deinem Fach am meisten?
    Die Physik hat viele Seiten die ich an ihr Liebe. Als Naturwissenschaft ist sie in der Lage die komplette physikalische Welt zu erklären. Warum ist das so? Gute Frage, machen wir ein Experiment und untersuchen was da genau vor sich geht. Und Forschen, oder Sachen herauszufinden, hat immer etwas mit kindlicher Neugier und spielen zu tun. Zugegeben, das wird in der Schule meistens nicht so vermittelt, ist aber das Zentrum der Physik.

 

Nicole Valenzuela (Mathematik)

  • Biografie: Die halbe Spanierin Nicole Valenzuela ist in Stuttgart aufgewachsen und studierte in Ludwigsburg Geschichte, Mathematik und Informatik auf Lehramt. Die Arbeit hinter dem Mikrophon beim Hochschulradio fand sie am Ende aber viel spannender, als die vor der Tafel.  So landete sie, nach Stationen bei Jugendsendern wie SWR DASDING und MDR Sputnik, auf der Deutschen Journalistenschule in München, wo sie als Redakteurin ausgebildet wurde. Parallel machte sie einen Abschluss zum Master of Journalismus an der LMU München. Ein kleiner Nerd war sie schon immer, wie ihr informatik-Studium verrät – und so passte sie gut zur ZDF Talksendung „log in“, wo sie sich um die Online- & Social-Media Inhalte kümmerte. Beim Social-Media-Jugendsender joiz ließ man sie vor die Kamera. Im ZDF für funk kommt jetzt alles zusammen: Die Leidenschaft für Mathematik und für Journalistik: Nicole freut sich, dass sie ihre Erfahrungen als Mathe-Kumpel, Prüfungsvorbereiterin und ihre Fähigkeit Mathematik einfach und verständlich zu erklären, bei „musstewissen“ einbringen kann.
  • Fragen
    1. Warst Du früher in der Schule ein Überflieger oder die Schlussleuchte?
    Niemals eine Überfliegerin, wenn ich mich angestrengt habe, oberer Durchschnitt. Zwei Schuljahre so eine Schlussleuchte, dass ich wegen Mathematik fast sitzen geblieben bin (in der 7. Klasse und in der 9. Klasse).
    2. Hattest du – neben Mathe – noch ein weiteres Lieblingsfach? Gab es ein Schulfach, das Du überhaupt nicht mochtest?
    Mathematik war tatsächlich nie mein Lieblingsfach, sondern Geschichte. Meistens hing es mit den Lehrern zusammen, wie sehr ich das jeweilige Schulfach mochte.  Sport fand ich immer schrecklich (außer schwimmen, was ich leider nur selten hatte).
    3. Mochtest Du Dein Fach schon in der Schule oder kam die Begeisterung dafür erst später?
    Ich habe ziemlich früh gemerkt, dass ich dadurch, dass ich selbst mal große Probleme hatte in Mathematik, ich ein sehr gutes Gefühl dafür habe, was andere nicht verstehen und wie ich es ihnen erklären kann. Mir hat es immer sehr viel Spaß gemacht, mein Mathewissen weiterzugeben. Diese „Aha“ Momente, in denen Menschen merken, so schwer ist Mathe gar nicht, sind wirklich toll.  Mathematik ist wirklich nicht unfassbar schwer, es wird nur oft schlecht erklärt. Und viele ziehen sich ganz schnell die „Mathe bin ich nur Deko“-Karte, bevor sie sich und der Mathematik eine Chance geben.
    4. Was hätte Dein 14-jähriges Ich zu „musstewissen“ gesagt?
    Cool, könnten die nicht alle bei mir in der Klasse sein – und bitte mit mir in einer Reihe sitzen?
    5. Was hättest Du gerne schon mit 14 Jahren über die Schule gewusst? Oder welchen Tipp hättest Du Dir selbst für die Schulzeit gerne gegeben?
    Wenn Du im Unterricht aufpasst, also wirklich, einfach nur aufpasst und dich ein klein wenig konzentrierst, dann hast du hinterher beim Lernen viel weniger Arbeit. Und im Unterricht musst du doch sowieso sitzen.
    6. Was gefällt Dir an Deinem Fach am meisten?
    Mathematik ist eigentlich eine sehr schöne Sprache, um unsere Welt zu beschreiben. Wenn man die Chance hat, Mathematik so zu verstehen, dann hat man einen Blick für all die kleinen Phänomene und Faszinationen, für die einem die Mathematik die Augen öffnet. Das ist ziemlich fein. Und zum anderen mochte ich immer, dass Mathematik kein „Laberfach“ ist, sondern sehr präzise, klar und strukturiert.

Stab

  • Creator
    • Mai-Thi Nguyen-Kim
    • Lisa Ruhfus
    • Mirko Drotschmann
    • Nicole Valenzuela
    • Simon Weßel-Therhorn
    • Eduard Flemmer
  • Redaktion
    • Volker Erbert (ZDF)
    • Nicole Valenzuela (ZDF)
    • Joanna Gawronska (funk)
  • Produktion
    • ZDF für funk

Kickbox

Kategorie: Unterhaltung / Sport

Darum geht es: Einmal kicken mit den Stars – ein Traum für alle Fußballfans. Bei „Kickbox“ machen wir das dauernd. Jede Woche stellt sich ein Bundesliga-Profi der Challenge gegen die Hosts. Dabei geht es auf dem Trainingsplatz montags eher sportlich und freitags eher unmäßig zur Sache. Dazu gibt es Technik-Tutorials und viel Privates zu den Stars. „Kickbox“ war von Feburar 2017 bis Dezember 2018 ein Angebot von funk.

Mehr über die Macher: Max, Fabi und Till sind neben der „Kickbox“ auch selber mit ihren eigenen Kanälen auf YouTube unterwegs. Fabi testet auf seinem eigenen Kanal Freestylekickerz hauptsächlich Fußballschuhe, Till stellt mit FIFAGaming sein Können an der Konsole unter Beweis und Max zeigt auf seinem Channel Hitthatball Trickshots und setzt sich mit seinem Projekt FOOTBALLTHRUCOLORS für wohltätige Zwecke ein.

Das sagen die Macher: 

Fabi:„Kickbox“ ist eine coole Sache, um den Profi auf eine etwas privatere, natürlichere Art und Weise zu erleben. Die Zuschauer und ich lernen den Profi von einer anderen Seite kennen, da bei normalen Fernsehinterviews immer wieder die gleichen Standardfragen und -antworten auftauchen. Außerdem macht es mega Spaß, sich mit den professionellen Fußballern zu messen!

Till: Das Format „Kickbox“ ist für mich das perfekte Projekt, um in die Welt eines Fußballprofis Einsicht zu bekommen. Durch die verschiedenen Challenges entsteht eine lustige und lockere Atmosphäre, in der man einige Dinge über Fußballprofis erfährt, die ich und die Zuschauer vorher eventuell noch gar nicht kannten.

Max: In „Kickbox“ fordern wir wöchentlich BuLi-Profis zu Duellen auf. Wir sind nah dran und zeigen die Profis von einer Seite, die sonst nicht gezeigt wird: das Menschliche.

Stab

  • Hosts
    • Maximilian Galys
    • Fabian Pecher
    • Till Schüttrumpf
  • Produktion
    • Sidekick Media GbR für funk

Novi Bot

Kategorie: Information

Darum geht es:  Was passiert auf der Welt und warum? Novi, der Chatbot der ARD-Tagesschau und funk,  liefert seinen Nutzern die wichtigsten News kompetent, aktuell und mit viel Roboter-Charme. Das Besondere: Die Nachrichten gibt’s bei Novi nicht als Artikel, sondern als Chat-Dialog im Messenger.  Zweimal täglich kommen informative und unterhaltsame Updates: Morgens zunächst mit einem kompakten Überblick über die wichtigsten News, am Nachmittag folgt eine ausführlichere Ausgabe zu den Ereignissen des Tages. News als Chatform bedeutet: Novi erzählt die Nachrichten in knappen Texten, unterstützt durch kurze Videos, prägnante GIFs und Fotos und verweist auf die besten Hintergrundberichte im Netz. Außerdem kann der Nutzer oder die Nutzerin mit der Eingabe eines Stichwortes nach Themen suchen. Ist ein Thema für die Nutzer nicht relevant, können diese einfach zur nächsten Nachricht wechseln.

Novi ist für die Messenger-Dienste Facebook Messenger, Telegram und Skype verfügbar. Wer doch lieber News im Browser liest, für den gibt es Novi natürlich auch als Web-App. Hier geht’s zu den Links: novibot.de.

Stab

  • Produktion
    • NDR für funk

Alles Liebe, Annette

Kategorie: Unterhaltung/ Comedy / Coming of Age

Darum geht es:  Abgelehnt von der Uni ihrer Wahl, lässt sich Annette auf ihrem Weg als Autorin von Lyrik, Geschichten und Songtexten nicht unterkriegen. Kurzerhand startet sie einen VLog. Natürlich ist aller Anfang schwer und so kann die Community bei YouTube mitverfolgen, wie Annette ironisch-authentisch, schlagfertig und emotional ihrer Kreativität freien Lauf lässt und Texte, Gedanken und Gefühle teilt und natürlich über die beiden Männer in ihrem Leben spricht. Begleitet wird sie dabei stets von ihrer besten Freundin – der stylischen, witzigen und liebenswerten Maria (Sophia Münster). Dabei ist deren Wohnung der ideale Ort für Annette, um – seien wir mal ehrlich – sich ablenken zu lassen. Zwischen dem Drama mit Marias On-Off-Freund Graf taucht der nerdige Henry als Zwischenmieter auf und dann auch noch der selbstbewusste Arne. Es ist eine aufregende Zeit – und nicht nur für Annette.

„Alles Liebe, Annette“ in Zahlen: ALA ist die erste fiktionale Serie mit und um einen VLog. Mit 100 Folgen á 5 Min Spielzeit ist ALA eine Dramedy-Serie, die mit einem langen Erzählbogen auf Vielfalt und Abwechslung setzt. Schnell geschnitten, kompakt und vor allem emotional zeigt „Alles Liebe, Annette“, wie die Zukunft der Daily Soap aussehen kann.

So schnell wie ALA wurde bisher noch keine deutsche Serie produziert. Die Dreharbeiten liefen im November 2016 an und wurden in nur 21 Drehtagen beendet, sodass eine Woche nach Drehschluss bereits gesendet wurde. Zwischen Idee und Realisierung lagen tatsächlich nur 15,5 Wochen. ALA war von November 2016 bis Juli 2017 ein Angebot von funk.

Außerdem: Begleitet wurde die Serie von einem umfassenden Social Media-Angebot, denn es entstand ein ganzer „Annette“-Kosmos: Die Serienfiguren haben ihre eigenen Kanäle auf verschiedenen Social Media-Plattformen bekommen. Inspiriert wurde die Handlung von ALA vom Leben der Lyrikerin Annette von Droste-Hülshoff (1797 – 1848), die auch im Alter von 20 Jahren zwischen zwei Männern stand.

Mehr über die Darsteller:innen: Barbara Prakopenka (Annette) spielte zuletzt in dem Thriller „Abgeschnitten“ von Christian Alvart an der Seite von Moritz Bleibtreu und Lars Eidinger.  Außerdem war sie im „Tatort: Das Recht, sich zu sorgen“ und im „Polizeiruf 110: Der Preis der Freiheit“ zu sehen.

Sophia Münster (Maria)gilt als eine der beliebtesten Jungschaupielerinnen, die deutschlandweit bekannt wurde als Titelrolle der dreiteiligen Filmkomödie „Hanni & Nanni“.

Weitere Rollen übernehmen Laura Berlin („Smaragdgrün“), Tilman Pörzgen („Bibi & Tina: Mädchen gegen Jungs“), Delio Malär („Heldt“) und Robert Köhler („Binny und der Geist“).

 

Stab

  • Konzept
    • Nach einer Idee von Anne Toole und Michael Luda
  • Regie
    • Yvonne Abele
  • Head Writer
    • Anne Toole
  • Autorinnen
    • Janine Dittmann
    • Inga Hülshoff
    • Ira Wedel
  • Produzent
    • Michael Luda
  • Redaktion
    • Jörg Wiesner
    • Daniel Vogelsberg
    • Kai Roman Schöttle
  • Produktion
    • Bastei Media im Auftrag von MDR SPUTNIK für funk
  • Darsteller
    • Barbara Prakopenka
    • Sophia Münster
    • Laura Berlin
    • Tilman Pörzgen
    • Delio Malär
    • Robert Köhler

Game Two

Kategorie: Unterhaltung / Gaming / Talk

Darum geht es: Gäbe es eine Mischung aus dem Literarischen Quartett und Jackass, würde sie Game Two heißen. Hier zeigen die Rocket Beans ihre Liebe zu Videospielen auf charmant bescheuerte Art und Weise: Aktuelle Game-Reviews, Gaming-News, viel Humor und eine ordentliche Prise Hauen & Pappe – egal ob für Vollblut-Gamer:innen, Gelegenheits-Zocker:innen oder Noobs. Game Two ist Gaming-Show, Informationen aus dem Gaming-Kosmos & Comedy. Verpackt in drei unterhaltsame Videos pro Woche.

Mehr über die Macher: Unabhängig von PC, PlayStation, Xbox oder Switch – in der deutschen Gaming-Szene kommt man um die „Bohnen“ nicht herum. Sofia, Lara Loft, Simon, Budi, Etienne und Nils erwarten euch mit einem Gaming-Erlebnis der etwas anderen Art. Sie produzieren seit November 2016 eine Gaming Show für funk, die die alte Welt von „MTV Game One“ mit der Neuen von funk verbindet.

Und das sagt Simon Krätschmer dazu: Falls Lara Croft und Pacman also jemals was zusammen am Laufen haben, erfahrt ihr es höchstwahrscheinlich hier.

Einen Einblick in das Format gibt es hier:

Stab

  • Moderation
    • Simon Krätschmer
    • Daniel Budiman
    • Nils Bomhoff
    • Etienne Gardé
    • Lara Trautmann
    • Sofia Kats
    • Michael Krogmann
  • Chefredaktion
    • Tim Heinke
    • Sebastian Tyzak
    • Fabu (ZDFneo)
    • Gabriel Cacic (funk)
  • Creative Director
    • Mark Lehmann
  • Aufnahmeleitung
    • Matthias Rosenkranz
  • Produktionsleitung
    • Robert Mietusch
  • Schnitt
    • Ann-Kristin Olmedo
    • Nastassja Strobel
    • Steffen Meier
  • Grafik
    • Maciej Matysiak
  • Kamera
    • Hannes Wichmann
  • Ton
    • Felix Farkas
    • Ramon Leon
  • Maske
    • Corinna Puttlitz
  • Redaktion
    • Sarah Kälberer
    • Carsten Grauel
    • Markus Jakob
    • Christoph Meier
    • Christian Kurowski
    • Esther Kerkhoff
    • Janina Hille
  • Requisite und Kostüm
    • Miriam Poppke
  • Corporate Design
    • Hannes Kersting
  • Bühnenbau
    • Krystian Pogorzelski
    • Laura Matt
    • Lydia Giesler
  • Social Media
    • Mila Ciesielska
    • Philine Brosch
    • Miriam Rother

Kliemannsland

Kategorie: Orientierung / Unterhaltung / DIY

Darum geht es: Das Kliemannsland ist eine Show. Aber es ist auch ein Land mit eigener Verfassung. Es ist ein Ort. Und gleichzeitig ein YouTube-Kanal. Es sind viele tolle Menschen, die gemeinsam mit Fynn ein wunderbar verrücktes Land ohne Regeln erschaffen und sich selbst verwirklichen.

Und jetzt nochmal ganz offiziell: Das Kliemannsland ist ein sowohl freier als auch bindender Zusammenschluss interessenkonformer, kreativ denkender Bürger zum Zwecke der Ausübung möglichst unterhaltsamer Aktivitäten. Rechtliche Grundlage dieses Zusammenschlusses ist die gewollt freistaatliche Kliemannsländische Verfassung (gfKV) in ihrer Urfassung aus dem Jahre 2016. Diese findet in ihrer Gänze Anwendung auf alle bestehenden bzw. neuen Bürger des gewollten Freistaates und ihre freizeitlichen sowie geschäftlichen Aktivitäten innerhalb der Landesgrenzen.

Mehr über Fynn: Fynn ist der Typ, den man aus seinen mehr oder minder hilfreichen Handwerkervideos kennt. Hier schraubt, schreit und pfuscht er sich herrlich unkonventionell, aber vor allem unterhaltsam quer durch das eigene Zuhause samt Garten. Dazu macht er dann noch Musik, kreiert Klamotten, fährt Skateboard und bastelt Websites.

Und das sagt Fynn dazu: Jeder Landwirt kann sich glücklich schätzen, dass das sein Leben ist. Und die haben noch den Nachteil, dass sie Kühe füttern müssen, Schweine schlachten und Heu reinholen. Und für uns ist es einfach nur Spaß. Dieser Hof ist nur Spaß, keine Verpflichtungen, keine Regeln. Zusammen mit den Leuten, auf die wir Bock haben. Und das ist das Krasseste, was man überhaupt starten kann.

Das Kliemannsland war von Oktober 2016 bis Juli 2020 im funk-Netzwerk.

Stab

  • Macher
    • Fynn Kliemann
  • Redaktion (funk)
    • Stefan Spiegel
  • Produktion
    • Cineteam Hannover GmbH im Auftrag des NDR für funk, gefördert mit Mitteln der nordmedia Fonds GmbH

Wishlist

Kategorie: Unterhaltung / Webserie

Darum geht es – Staffel 1: Mira ist 17 und Einzelgängerin. Als sie von einer unbekannten Nummer zur App „Wishlist“ eingeladen wird, glaubt sie zuerst an Spam. Doch Wishlist bietet Mira an, jeden Wunsch zu erfüllen – wenn sie im Gegenzug Aufgaben erledigt. Und die App scheint tatsächlich zu funktionieren – der erste Wunsch geht prompt in Erfüllung. Über „Wishlist“ lernt Mira andere Nutzer der App kennen: Den schweigsamen Casper, den Aufreißer Kim, die konsumgeile Janina und den schüchternen Dustin. Gemeinsam genießen sie die Erfüllung ihrer Wünsche und lösen die Aufgaben, die „Wishlist“ ihnen stellt. Doch bald müssen sie feststellen, dass ihr Handeln Konsequenzen nach sich zieht, die sie nie erwartet hätten.

Darum geht es – Staffel 2: „Wishlist“, die App, die Wünsche erfüllt, hat düstere Pläne für Mira und ihre Freunde. Während Kim, Janina, Casper und Mira mit einer Leiche im Kofferraum in Polen gestrandet sind, ist Dustin auf der Flucht. Schutz findet er ausgerechnet bei der lebensfrohen Grenzgängerin Norma, die gefährlich viel über „Wishlist“ weiß. Die zweite Staffel Wishlist führt tief in die dunkle Welt der App. „Wishlist“ war von Oktober 2016 bis April 2018 ein Angebot von funk.

Stab

  • Autor / Produzent / Regisseur
    • Marc Schießer
  • Autor / Produzent
    • Marcel Becker-Neu
  • Associate Producer
    • Christina Ann Zalamea
  • Produktion
    • Outside The Club im Auftrag von Radio Bremen, MDR und funk
  • Darsteller
    • Vita Tepel
    • Michael Glantschnig
    • Nele Schepe
    • Yung Ngo
    • Marcel Becker-Neu
    • Charles Rettinghaus
    • Christina Ann Zalamea

Jäger & Sammler

Kategorie: Information / Investigation

Darum geht es: Jung, neugierig und offensiv – das ist das „Jäger & Sammler“-Team. Sie äußern sich meinungsstark zu gesellschaftlich relevanten Themen. Sie gehen Themen auf den Grund und scheuen die Konfrontation nicht. Jede Woche widmet sich das Format auf Facebook einem neuen Thema und geht beispielsweise den Fragen nach: Warum ist es so schwierig, Neonazi-Konzerte zu verbieten? Was ist das eigentlich für ein Bild, das Zeitschriften jungen Mädchen vermitteln? Kommen unsere Altkleider-Spenden wirklich bei Bedürftigen an? Wie könnte ein bedingungsloses Grundeinkommen finanziert werden? Wie können wir Hass, Lügen und Hetze im Netz begegnen?

Gemeinsam mit der Redaktion recherchieren die Hosts Hintergründe, treffen sich mit Experten und Betroffenen und bilden sich so eine fundierte Haltung zur jeweiligen Fragestellung. „Jäger & Sammler“ ist ein mutiges Format, das die Themen behandelt, die junge Menschen beschäftigen und einen Raum für kritische, informative und konfrontative Debatten bietet.

Für „Jäger & Sammler“ sind vor der Kamera unter anderem im Einsatz: die HipHop- und Radiomoderatorin Salwa Houmsi, die Journalistin und Medizinerin Nemi El-Hassan, der Gender-Blogger Tarik Tesfu und weitere meinungsstarke Hosts.

Auszeichnungen: 2017 konnte sich das Team bereits über eine Nominierung für den Grimme Preis und zwei Auszeichnungen beim Juliane Bartel Medienpreis freuen. 2018 erhielt das Format für den Beitrag „Neue Rechte Welle“ den Europäischen CIVIS Medienpreis. Daneben war „Jäger & Sammler“ für den Grimme Online Award 2018 nominiert. Im September 2018 gewann das Format den International Music Journalism Award in der Kategorie „Beste musikjournalistische Arbeit, unter 30 Jahren“ für den Beitrag „Frauen im Pop – wo ist die Gleichberechtigung?“ . Der Preis wird jährlich im Rahmen des Reeperbahn Festivals verliehen. Gewürdigt werden journalistische Arbeiten, „die sich mit populärer Musik und ihrem wirtschaftlichen Umfeld befassen“. Ein spezielles Augenmerk liegt dabei auf den Arbeiten junger Musikjournalisten*innen. Im Mai 2019 wurde „Jäger & Sammler“ für den Beitrag „Stadt.Land.Heimat“ mit dem CIVIS Medienpreis in der Kategorie „Civis Digital Webvideo“ ausgezeichnet.

 

Jäger & Sammler war von September 2016 bis Dezember 2019 ein Format von funk.

Stab

  • Hosts (Auszug/UFA X)
    • Nemi El-Hassan
    • Salwa Houmsi
    • Laurin Buser
    • Tarik Tesfu
    • Sascha Quade
    • Esra Karakaya
  • Redaktion
    • Kyo Mali Jung (ZDF)
    • Leonie Heling (ZDF)
    • Sabrina Scharpen (funk)
    • Maxi Garden (UFA X)
  • Schnitt (UFA X)
    • Florian Sommer
    • Tobias Schütze
  • Produktion
    • UFA X im Auftrag des ZDF für funk
  • Produktionsleitung (UFA X)
    • Sebastian Naumann
  • Projektleitung (UFA X)
    • Katharina Schwarz
  • Art Direction (UFA X)
    • Nicolas de Leval Jezierski
  • ViSdP (ZDF)
    • Ilka Brecht

Rayk Anders

Kategorie: Information / Meinung

Darum geht es: YouTuber und Polit-Blogger Rayk Anders sortiert die Inhalte hinter den Schlagzeilen und stellt Fakten vor Hetze. Einmal wöchentlich, immer freitags um 16 Uhr, analysiert er politische Themen, die in Deutschland für Aufregung sorgen. Von Merkel bis Erdoğan, von Religion bis Fußball – Rayk zeigt Politik im Alltag und wie verrückt es dabei zugehen kann.

Mehr über den Macher: Rayk Anders ist freier Journalist aus Berlin und stößt mit meinungsstarken Beiträgen über Politik und aktuelle Debatten immer wieder hitzige Diskussionen an.

Und das sagt Rayk Anders dazu: Der Ton ist umgangssprachlich, der Look erinnert an Cartoons. Doch in der Sache bleibt es stets ernst: echte Schlagzeilen, echte Probleme, echte Meinung.

 

Rayk Anders war von Oktober 2016 bis Dezember 2019 ein Format von funk.

Stab

  • Macher
    • Rayk Anders
  • Redaktion
    • Andreas Schloß (SWR)
    • Melanie Gath (SWR)
    • Duygu Gezen (funk)

Auf Klo

Kategorie: Unterhaltung / Orientierung/  Interview

Darum geht es: Auf Klo ist ein Talkformat auf YouTube, Instagram und TikTok. Und weil das Klo der Ort ist, auf dem man ungestört Geheimnisse austauschen kann, laden Lisa Sophie Laurent, Maria Popov und Sarah Schneider jede Woche eine neue Person genau dorthin ein. Wieso redet eigentlich niemand über Fehlgeburten? Bin ich pansexuell? Was heißt eigentlich nonbinär? Und wieso ist die Flüssigkeit in Tampon-Werbungen immer noch blau? Während sie mit Klischees aufräumen, reden sie ungeniert über Freundschaft, Sex, Liebe, Mental Health, Zukunft, Politik.

Das sagen die Macher:innen: Seit September 2016 gibt Auf Klo Menschen eine Stimme, die in unserer Gesellschaft nur selten die Möglichkeit bekommen, über ihre Erfahrungen und Lebenssituationen zu sprechen. Das Wichtigste: Wir sprechen nicht über sie, wir sprechen mit ihnen! Und selbst die größten Hass-Wellen im Netz können uns nicht davon abhalten. Aber wieso eigentlich dieser Name? Auf Klo ist eine Antwort auf die nervige Frage: „Warum gehen Mädchen eigentlich immer zu zweit aufs Klo?“ Na, um entspannt in einem für sie sicheren Raum über die wichtigen Dinge und Probleme des Lebens zu reden. Ist doch klar! Wir sprechen über Sex und Verhütung, den ersten Besuch bei der Frauenärztin, die erste Periode, Schönheitsideale und Körperbilder, Essstörungen und Lernstress. Aber auch über Alltagsrassismus oder ungewollte Schwangerschaften. Bei Auf Klo wird wirklich alles angesprochen, damit jede:r weiß: Es gibt nichts, wofür du dich schämen musst!

Maria Popov ist Host bei Auf Klo und immer auf dem neusten Stand, was Trends auf TikTok und Skandale auf Youtube angeht. Sie ist auch neben Auf Klo als Journalistin und Moderatorin tätig. Ihre Hobbies sind Tanzen nähen und Hunde streicheln. In Talkshows und Podcasts spricht Maria über Themen wie Schönheitsideale, die LGBTQ+ Community und Tabubruch. Keine Frage ist Maria zu peinlich, keine Antwort ist ihr intim genug.

Lisa Sophie Laurent ist Content Creatorin, Autorin, Moderatorin und hat Politikwissenschaften und Psychologie studiert. Seit 2017 ist sie als Moderatorin für das funk-Format „Auf Klo“ tätig. Auf ihren Social Media-Kanälen klärt sie unter anderem über die Themen Nachhaltigkeit und vegane Ernährung, sowie über mentale Gesundheit auf.

Sarah Schneider ist gebürtige Berlinerin und aktuell Studentin an der Technischen Universität Berlin und belegt dort den Studiengang Kultur und Technik mit dem Schwerpunkt Sprache und Kommunikation. Dort ist sie dabei ein Zertifikat für Geschlechterforschung zu machen und liest deswegen nicht nur für die Uni, sondern auch in ihrer Freizeit viel über feministische und queere Bewegungen. Neben der Moderationsstelle bei @aufklo, ist sie als Content Creation Support für ein junges Start-Up tätig, bei dem sie Aufklärungsinhalte zu Themen wie Sexualität, Inklusion und intersektionalen Feminismus aufbereitet.

Auszeichnungen: 

  • Das Format wurde am 29. September 2020 mit dem 3. Platz des Smart Hero Awards sowie dem Publikumspreis in der Kategorie „Demokratisch Gestalten“ ausgezeichnet.

Einen Einblick in das Format gibt es hier:

Stab

  • Hosts
    • Sarah Schneider
    • Lisa Sophie Laurent
    • Maria Popov
  • Redaktion
    • Lilli Birk (KOOPERATIVE BERLIN)
    • Ann-Kathrin Canje (KOOPERATIVE BERLIN)
    • Marie Kamprath (KOOPERATIVE BERLIN)
    • Ilayda Ipek Karakurt (KOOPERATIVE BERLIN)
    • Nour Khelifi (KOOPERATIVE BERLIN)
    • Katharina Kücke (KOOPERATIVE BERLIN)
    • Duygu Masalci (KOOPERATIVE BERLIN)
    • Lydia Meyer (KOOPERATIVE BERLIN)
    • Milena Schulz (KOOPERATIVE BERLIN)
    • Hoai Phuong Tran Thi (Partnermanagement, funk)
    • Annika Prigge (KOOPERATIVE BERLIN)
    • Josefine Schneider (KOOPERATIVE BERLIN)
  • Social Media Redaktion, Community Management
    • Ilayda Kaplan
    • Jennifer Metaschk
    • Marie Thomas
    • Sarah Schneider
    • Dimitri S.
  • Redaktionsleitung
    • Katharina Kücke
    • Marie Thomas
  • Grafik
    • Julia Habich
    • Magda Kreps
  • Schnitt
    • Katharina Frucht
    • Sadaf
    • Dimitri S.
  • Projektleitung
    • Anna Neifer
  • Projektmanagement
    • Susanne Doerry
  • Produktionsleitung
    • Steve Bülow
  • Produktion
    • KOOPERATIVE BERLIN für funk